Mit Motivation führen: Ein Karpfen beißt auf Brot, ein Hecht niemals.

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Der Köder muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler. Ließen sich die alte Angler-Weisheit und die Nahrungsreflexe eines Fisches so leicht auf unser Handeln übertragen, wäre Führung einfach. Doch wir leben in einer saturierten, sicherheitsorientieren Arbeitnehmer-Gesellschaft. Selbstgestaltungsmotive stehen heute an oberster Stelle und machen nicht halt vor dem Verhalten am Arbeitsplatz. Abbildung 1: Umkehr der Bedürfnispyramide, Grafik Henning Isenberg Messbarer Schaden mangelnder Motivation In Deutschland haben nur 16% der Belegschaft eine hohe Bindung zu Ihrem Arbeitgeber, 68% machen Dienst nach Vorschrift und 16% haben bereits innerlich gekündigt, obwohl sie ihren Lohn einstreichen. Geschieht dem Arbeitgeber gegenüber hier Unrecht? Der Schaden …

5 Tipps für erfolgreiche Investitionen am Aktienmarkt

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Für Sie gelesen: „Aktien für die Ewigkeit“ von Jeremy J. Siegel. Trotz des etwas reißerischen Titels (leicht missglückte Übersetzung, im Original heißt es „Stocks for the Long Run“) will das Buch keine Geheim- oder Patentrezepte für die Geldanlage oder gar für schnellen Reichtum liefern. Was Sie vom Buch erwarten können Das Buch von Jeremy J. Siegel, Professor für Finanzwissenschaften an der University of Pennsylvania, ist laut der Washington Post „eines der zehn wichtigsten Investmentbücher aller Zeiten“. Fakten- und datenbasiert liefert es überzeugende Argumente für die langfristige Anlage in Aktien. Warum sollte man das Buch lesen, oder: „Wie sorgen Sie eigentlich …

Kennen Sie eigentlich Ihre Kunden? Wirklich?

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Viele Unternehmer werden im Brustton der Überzeugung sagen: „Natürlich! Schließlich arbeiten wir seit Jahren zusammen und wir sind gemeinsam unternehmerisch groß geworden.“ Das mag historisch gesehen richtig sein, aber ist das heute auch noch so? Kunden mit “ZDF” klassifizieren: In Zeiten guter Auftragslagen und nur begrenzt verfügbarer Ressourcen lohnt sich ein vertiefender Blick auf die Kunden bzw. genauer auf das das Kundenportfolio. Ein paar einfache Analysen schaffen mit Zahlen, Daten und Fakten einen untrüglichen Überblick über die wirkliche Zusammensetzung Ihres Kundenportfolios und fördert oftmals überraschende Ergebnisse zutage. Wer sich hier die richtigen Fragen stellt, erhält nicht selten Antworten, die helfen, …

Wer ist die Person hinter der Bewerbung? Mit diesen Fragen finden Sie es heraus

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In einigen früheren Blogs habe ich schon über wichtige Aspekte des Einstellungsgespräches geschrieben, wie z.B. Einsatz der STAR-Fragetechnik, Durchführung von Arbeitsproben oder das Überprüfen der Referenzen. Es gibt jedoch weitere Fragen, die man noch im Gespräch nutzen sollte, um herauszufinden, ob der Bewerber (m/w)* denn wirklich passt. Hier meine Favoriten für weiterführende Fragen: Zu Beginn des Gespräches erfolgt die kurze Vorstellung der firmenseitigen Teilnehmer am Gespräch sowie der Firma und der Position. Dann folgen die Fragen an den Bewerber: „Mit welchen Gedanken sind Sie heute zu uns gekommen?“ Das ist ein guter Einstieg zu Beginn des Gespräches, um zu sehen, …

Negatives Feedback geben, ohne zu demotivieren?

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Richtig gegebenes Feedback ist für Geber und Nehmer klärend und reinigend und dient der gemeinsamen Sache. Aber nur dann, wenn es beim Empfänger keine Demotivation verursacht. Die Rakete ist unterwegs und wird ihr Ziel verfehlen. Nur ein Steuerimpuls kann jetzt die Mission noch retten. Steuerimpulse nennt man in der Führung „Feedback“. Zu Unrecht haben sie einen negativen Geschmack, da sie gegeben werden, um Gutes zu bewirken. So funktioniert negatives Feedback ohne demotivierende Wirkung: 1) Nennen Sie Ihre Beobachtung ohne Bewertung (so wie eine Kamera oder ein Mikrofon es aufnehmen würde) Machen Sie hier einen Fehler, indem Sie bewerten oder verurteilen, …

Sehenswertes und Lesenswertes…

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Der Psychiater und Psychotherapeut Manfred Lütz, hat ein beeindruckendes Buch über Glück und Glückssucht geschrieben. Er präsentiert die gesamte Geschichte der Philosophie locker und allgemeinverständlich als eine kleine Geschichte des Glücks, im Rahmen einer Talkshow. Der TAB Moderator und -Coach Uwe Jungk aus Lübeck hat es gelesen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Warum es sich lohnt? Alle großen Denker der Weltgeschichte haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Nach der Lektüre dieses Buches kann man sich alle weiteren Glücksbücher mit Patentrezepten sparen. Aufgrund seines Ansatzes und seiner Thesen, mit denen sich der Buchautor deutlich vom Zeitgeist absetzt, entbrannte eine …

Zu wenig zu tun? Warum unterbeschäftige Mitarbeiter kontraproduktiv sind

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Ein weit verbreiteter Irrtum besteht in der Annahme, dass ein hoher Auslastungsgrad automatisch zur Unzufriedenheit der Mitarbeiter führt. Im Gegenteil, gute und selbstverantwortliche Mitarbeiter suchen geradezu die Herausforderung und besitzen das motivierte Engagement zur Gestaltung ihres Aufgabenbereiches. Studien beweisen, dass Mitarbeiter zufriedener sind, wenn sie spüren, dass sie gebraucht werden. Auswirkungen organisierter Unverantwortlichkeit In vielen Unternehmen herrscht dagegen organisierte Unverantwortlichkeit: der Vorgesetzte inszeniert seine Unersetzlichkeit und sieht seine Führungsrolle darin, die Probleme seiner Mitarbeiter zu lösen. Von eigeninitiativem Handeln und Gestaltungsspielraum weit und breit keine Spur. Viele Kollegen sind abgetaucht, haben durch jahrelange Entmündigung verlernt, Verantwortung für sich, ihre Motivation …

3 Methoden, wie Ihre Besprechungen richtig ab-“gehen”

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Viele von Ihnen kennen die Situation: Sie sitzen wieder mal in einer Besprechung, die gefühlt schon ewig dauert. Sie trinken den fünften Kaffee, einige Kollegen tippen auf Ihren Handys rum oder sind mit Ihren Gedanken ganz woanders. Würden Sie dies gerne ändern, dazu noch bessere Ergebnisse erzielen und gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit tun? Dann kommen Sie ins „Gehen“ und versuchen Sie mal eine der drei aufgeführten Methoden.  Methode 1: Sichtbarer Fortschritt – „Besprechung im Vorübergehen“ Besorgen Sie sich ein Whiteboard oder eine Stellwand von 2 bis 5 Meter Länge. Dort bereiten Sie die wichtigen Daten und Fakten für das Thema …

TAB-Unternehmerboards – Success Story Markus Kohlmüller

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Markus Kohlmüller: Internet-Unternehmer meistert mit Board-Unterstützung eine schwere Krise 2014 gerät Markus Kohlmüller mit dem Internet-Unternehmen, dessen Co-Geschäftsführer er ist, in eine existenzielle Krise. Sein TAB-Unternehmerboard bietet ihm Rückhalt: Es gibt wertvolle Impulse zur Krisenbewältigung und macht ihm Mut, seinen Weg als Unternehmer fortzusetzen. Heute ist Kohlmüller Allein-Geschäftsführer einer Agentur für Internet-Marketing und an etlichen innovativen Projekten als Investor beteiligt. Die Unternehmer-Person und die Ausgangslage In Chemnitz 1977 geboren, studierte Markus Kohlmüller ab 1999 Wirtschaftsingenieurwesen für Maschinenbau in seiner Heimatstadt. Seit dem Jahr 2004 ist er verheiratet und er hat zwei Söhne im Alter von heute elf und neun Jahren. …

Unternehmenskultur – viel mehr als nur “Gedöns”

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Unternehmenskultur – nur was für große Unternehmen? Nein – denn Unternehmenskultur nimmt man im Unternehmen und auch von außen wahr. Dahinter stehen viele Dimensionen, die den Unternehmenserfolg direkt beeinflussen: Kann ich als Mitarbeiter spüren, dass alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten? Oder achtet jeder darauf, sich abzusichern, weil Fehler überall gesucht und als schlimm angesehen werden? Werde ich als Kunde freundlich empfangen und zuvorkommend behandelt? Oder erklärt man mir bei einer Reklamation als Erstes, was ich alles falsch gemacht habe? Werde ich als Lieferant als Partner auf Augenhöhe angesehen? Oder werde ich nach allen Regeln der Kunst geknebelt und geknechtet? …